Einspeiser Strom

Sie beabsichtigen eine Anlage zur Erzeugung von elektrischem Strom zu errichten und an unser Verteilungsnetz anzuschließen, dann finden Sie hier alle Informationen.

Anmeldeverfahren für Erzeugungsanlagen          

Möglicherweise ist eine Stromeinspeisung in unser Netz ohne vorherige Netzverstärkung gar nicht oder nicht im gewünschten Umfang möglich. Wir empfehlen daher frühzeitig vorab die Anschlussmöglichkeit prüfen zu lassen.

Die Errichtung und Betrieb einer Erzeugungsanlage müssen so erfolgen, dass ein netzverträglicher Parallelbetrieb (Netzkopplung) gewährleistet ist und unzulässige Rückwirkungen unter Berücksichtigung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen sowie den anerkannten Regeln der Technik ausgeschlossen werden. Hierbei sind unter anderem in der jeweils geltenden Fassung einzuhalten.


Die Antragstellung erfolgt grundsätzlich nach Vorgabe der VDE-Anwendungsregel "VDE-AR-N 4105:2011-08 Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz, Technische Mindestanforderungen für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz".

Zur Anmeldung von PV-Anlagen verwenden Sie bitte unser Datenerfassungsblatt für Photovoltaikanlagen und für Speicheranlagen das Datenerfassungsblatt für Speichersysteme. Für alle weiteren Anlagenarten verwenden Sie bitte das Formular G1 "Antragstellung" aus der VDE-AR-N 4105.

Bitte senden Sie uns das vollständig ausgefüllte Formular und die darin geforderten Unterlagen an uns.

Preisblatt für sonstige Dienstleistungen.pdf
Technische Richtlinie Erzeugungsanlage am Mittelspannungsnetz
Ergänzung zur Richtlinie "Erzeugungsanlage am Mittelspannungsnetz"
Messkonzepte und Abrechnungshinweise für Erzeugungsanlagen.pdf
Anschluss und Betrieb von Speicheranlagen am Niederspannungsnetz.pdf

Weiter weisen wir darauf hin, dass alle Einspeiseanlagen über 3,68 kVA Einspeiseleistung eine spannungsabhängige Blindleistungsregelung Q(U) nach unserer Vorgabe haben müssen. Zur Inbetriebnahme muss eine Dokumentation über die Q(U)-Kennlinie und den eingestellten Entkupplungsschutz-Parametern vorgelegt werden. Näheres entnehmen Sie bitte dem Rundschreiben.
 

Rundschreiben1/2014.pdf
Q(U) Kennlinie 0,4 kV.pdf
Q(U) Kennlinie 10 kV.pdf
Entkuppelungsschutzparameter.pdf

Nach dem Eingang Ihrer Anfrage mit den vollständigen Unterlagen prüfen wir, wo ein geeigneter Anschlusspunkt für Ihre EEG-Anlage ist. Bei Photovoltaik-Anlagen ist dies meist der schon bestehende Netz-/ Hausanschluss. Bei größeren Anlagen und Anlagen, die außerhalb der örtlichen Infrastruktur gebaut werden, ist die Bestimmung des geeigneten Anschlusspunktes aufwendiger.

In Abhängigkeit von der Leistung der Anlage ist auch die entsprechende Spannungsebene zu wählen. Nach unserer Prüfung erhalten Sie die entsprechenden Unterlagen zum Netzanschlusspunkt. 
Erneuerbare-Energien-Anlagen müssen spätestens innerhalb von drei Wochen nach der Inbetriebnahme der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Photovoltaikanlagen werden über das PV-Meldeportal angemeldet. 

Ohne Registrierungsbestätigung und ohne Nachweise über die korrekten Wechselrichter- und Entkupplungsschutzeinstellungen werden keine Einspeisevergütungen geleistet. Anlagen, die den störungsfreien und sicheren Netzbetrieb gefährden können, dürfen nicht an das Netz angeschlossen werden.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG regelt unter anderen den Anschluss von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und Grubengas sowie die Abnahme und Vergütung dieses Stroms durch die Netzbetreiber sowie den bundesweiten Ausgleich. Zu den regenerativen Energien zählen Wasser-, Wind- und solare Strahlungsenergie, Geothermie, Deponie- und Klärgas sowie Biomasse.Ziel des EEG ist es, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen und den Beitrag erneuerbarer Energien an der Stromversorgung schrittweise bis 2050 auf mindestens 80 Prozent zu erhöhen und diese Strommengen in das Elektrizitätsversorgungssystem zu integrieren. Dafür sind im Gesetz die Zwischenschritte Erhöhung auf 35 Prozent bis zum Jahr 2020, auf 50 Prozent bis zum Jahr 2030 und auf 65 Prozent bis zum Jahr 2040 geregelt.

Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz – KWKG regelt die Abnahme und Vergütung von Strom aus KWK-Anlagen, die auf Basis von Steinkohle, Braunkohle, Abfall, "Abwärme", Biomasse, gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen betrieben werden. Des Weiteren regelt es die Zuschlagszahlungen für den Neu- und Ausbau von Wärmenetzen.
Unter Kraft-Wärme-Kopplung versteht man die gleichzeitige Umwandlung des eingesetzten Energieträgers in elektrische Energie und in Nutzwärme in einer ortsfesten technischen Anlage, z.B. Blockheizkraftwerk oder Brennstoffzelle. Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erhöht die Ausnutzung von eingesetzten Brennstoffen, indem der Anteil der Wärme, der z.B. über die Turbine-Generator-Einheit nicht in Strom umgewandelt werden kann, als Nutzwärme abgeführt wird. Wärmenetze im Sinne des KWKG sind Einrichtungen zur leitungsgebundenen Versorgung mit Wärme, die eine horizontale Ausdehnung über die Grundstücksgrenze des Standorts der einspeisenden KWK-Anlage hinaus haben und an die als öffentliches Netz eine unbestimmte Anzahl von Abnehmenden angeschlossen werden kann.

Eingespeister und vergüteter Regenerativstrom

Netzbetreiber (VNB): Stadtwerke Lindau (B) GmbH & Co. KG
Betriebsnummer der Bundesnetzagentur: 10001733
Netznummer der Bundesnetzagentur: 1
Vorgelagerte Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB): TransNet BW


Veröffentlichung gem. § 77 Erneuerbare-Energien Gesetz EEG

EEG-Anlagen-Stammdaten 2016.pdf
EEG-Anlagen-Stammdaten 2015.pdf

Bericht nach § 77 Abs. 1Nr. 2 EEG

Bericht 2016.pdf
Bericht 2015.pdf


Zusammenfassung der EEG-Datenmeldung an den Übertragungsnetzbetreiber  

EEG Meldung 2016.pdf
EEG Meldung 2015.pdf

Die Clearingstelle EEG klärt Streitigkeiten und Anwendungsfragen im Bereich des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Hierzu bieten wir verschiedene Verfahren für die Beteiligten, vornehmlich Anlagenbetreiber/innen und Netzbetreiber, an. Verschaffen Sie sich gern zunächst einen Überblick über die Informationen auf unserer Internetpräsenz und kontaktieren Sie uns, wenn noch Fragen offen sind.

Thomas Angele

Bau Sekundärtechnik Strom/Netzdienstleistungen

Bereich Netze und Anlagen
Tel.: +49 (0)8382.704 213
Fax: +49 (0)8382.704 5213

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